Mieterschlüssel digital verwalten: Zugang für Handwerker, Babysitter und Oma
Mieterschlüssel digital verwalten klingt nach Zukunftsmusik, ist aber die Antwort auf sehr bodenständige Probleme: Der Installateur kommt, der Mieter ist bei der Arbeit, und im Büro sucht jemand den Ersatzschlüssel. Dazu kommen die Fragen, wer noch einen Zweitschlüssel hat und ob der Vormieter wirklich alles abgegeben hat.
Zutrittsrechte für Handwerker ohne Schlüsselübergabe
Handwerkertermine gehören zu den größten Zeitfressern in der Wohnungsverwaltung. Schlüssel abholen, übergeben, zurückfordern, quittieren lassen. Bei der digitalen Schlüsselverwaltung entfällt dieser Ablauf. Die Verwaltung erstellt für den Handwerker ein Zutrittsrecht aufs Smartphone, begrenzt auf die jeweilige Tür und den Zeitraum des Termins. In Absprache mit dem Mieter kommt der Betrieb rein, erledigt die Arbeit, und das Recht läuft danach aus oder wird zurückgenommen.
Kein Schlüssel wird kopiert, nichts geht verloren, niemand muss hinterhertelefonieren. Alle Zutritte werden protokolliert, sodass bei Rückfragen sofort klar ist, wer wann in der Wohnung war. „Früher hat die Verwaltung dem Handwerker hinterhertelefoniert, ob der Schlüssel schon zurück ist. Heute läuft das Recht einfach aus, und niemand muss daran denken“, sagt Benedikt Schulz, Gründer von keyrent.
Mieterschlüssel digital verwalten: Mieter vergeben Zutritte selbst
Bei Bedarf können Mieter ihren Wohnungszugang selbst steuern. Der Babysitter kommt am Freitagabend, die Oma besucht am Samstag die Enkel, der Nachbar gießt im Urlaub die Pflanzen. Der Mieter vergibt das Zutrittsrecht per Smartphone für den gewünschten Zeitraum und nimmt es danach wieder zurück. Die Verwaltung entscheidet vorab, ob und in welchem Umfang das möglich ist. Anrufe wegen Zweitschlüsseln und Nachschlüsseln gehören dann der Vergangenheit an.
Auch hier gilt: Es wird kein Schlüssel herumgereicht, sondern ein Zutrittsrecht an eine bestimmte Person vergeben. „Ein Schlüssel wird schnell weitergegeben, aber sein Smartphone nicht“, sagt Torben Park, Gründer von keyrent. Die Oma kann den Zutritt also nicht an den Nachbarn weiterreichen, und der Babysitter kann nichts kopieren.
Zutritt per Smartphone und Protokollierung: mehr Kontrolle als beim Schlüssel
Ein Smartphone trägt man am Körper, es ist per PIN oder Fingerabdruck gesichert, und der Verlust fällt sofort auf. Ein Schlüssel dagegen lässt sich unbemerkt weitergeben oder nachmachen. Wer Zutrittsrechte digital vergibt, weiß deshalb jederzeit, wer Zugang hat, und kann ihn mit wenigen Klicks wieder entziehen.
Alle Zutritte werden protokolliert: welche Tür, welche Person, welcher Zeitpunkt. Das schafft Klarheit bei Schadensfällen, bei Streit um Termine oder bei Nachfragen der Eigentümer. Besonders spürbar wird es beim Auszug. Das Zutrittsrecht des Vormieters ist gelöscht, ein Schlosstausch ist nicht nötig. „Ein Schlosstausch nach jedem Auszug kostet Geld und dauert. Ein gelöschtes Zutrittsrecht dauert eine Sekunde“, sagt Benedikt Schulz.
Mieterschlüssel digital verwalten, auch von unterwegs
Wer Mieterschlüssel digital verwalten will, braucht dafür weder Büro noch Schlüsselkasten. Verantwortliche vergeben Berechtigungen ortsunabhängig, per App oder im Browser. Ein Rohrbruch am Samstagabend, der Notdienst steht vor der Tür, und die Verwaltung sitzt im Zug: Zutritt freigeben, Notdienst kommt rein, das Recht wird danach zurückgenommen. Vor Ort muss niemand sein.
Technische Grundlage sind elektronische Schließanlagen, die sich jederzeit anpassen lassen, ohne dass Zylinder getauscht werden. Für die Planung und Umrüstung größerer Bestände lohnt außerdem der Blick auf Partner wie Schelle & Schulle GmbH, die Objekte gemeinsam mit den Verantwortlichen durchdenken.
Digitale Schlüsselverwaltung mieten statt kaufen
Bei keyrent wird die Anlage gemietet und nicht gekauft. Für Verwaltungen und Eigentümer bedeutet das: keine Kapitalbindung und keine hohe Anfangsinvestition. Die digitale Schlüsselverwaltung lässt sich zunächst an einem Objekt einsetzen und Schritt für Schritt auf weitere Häuser ausweiten.
„Eine Hausverwaltung soll nicht erst investieren müssen, bevor sie sieht, ob es ihren Alltag erleichtert. Beim Mieten testet sie das an einem Objekt und baut dann aus“, sagt Torben Park. Am Ende geht es darum, Mieterschlüssel digital verwalten zu können, ohne dass dafür Kapital gebunden wird und ohne dass jemand Schlüsseln hinterherlaufen muss. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt keyrent.


