Bestandsbau minimalinvasiv nachrüsten: Digitale Zutrittskontrolle ohne Lärm und Dreck

Wer einen Bestandsbau minimalinvasiv nachrüsten will, denkt zuerst an das, was er vermeiden möchte: Stemmarbeiten, Staub, Handwerker im Treppenhaus und Mieter, die sich beschweren. Genau diese Sorge hält viele Verwalter, Hausmeister und Unternehmer davon ab, ihre Schließanlage zu modernisieren. Dabei ist die Umstellung auf digitale Zylinder in den meisten Fällen kein Bauprojekt, sondern ein Handgriff pro Tür.

Bestandsgebäude nachrüsten: Warum die Angst vor der Baustelle unbegründet ist

Klassische Zutrittssysteme bedeuten Aufwand: Kabelkanäle, Wanddurchbrüche, Stromversorgung an jeder Tür und eine Steuerzentrale im Keller. Wer ein Bestandsgebäude nachrüsten will, muss dafür oft Bereiche sperren, Termine mit Mietern abstimmen und Ausfälle einplanen. Kein Wunder, dass die Modernisierung Jahr für Jahr verschoben wird.

Der Preis für das Abwarten ist allerdings auch hoch. Ein verlorener Schlüssel bedeutet im schlimmsten Fall den Tausch der kompletten Schließanlage. Dazu kommen Übergabetermine, Nachschlüssel und die Frage, wer eigentlich noch Zugang hat. Wer das Nachrüsten im Bestand nur mit Baustelle verbindet, übersieht, was der alte Schlüsselbund im Alltag laufend kostet.

Bestandsbau minimalinvasiv nachrüsten: Zylindertausch ohne Kabel

Das Prinzip von keyrent setzt genau hier an. Digitale Zylinder ersetzen die mechanischen Zylinder in der vorhandenen Tür. Sie laufen mit Batterie und brauchen keine Verkabelung. Es wird nichts gebohrt, nichts gestemmt und nichts aufgebrochen, und in der Regel bleibt das Türblatt unberührt. Der Tausch pro Tür ist oft in wenigen Minuten erledigt. So lässt sich ein Altbau ohne Umbau modernisieren, während Büros, Praxen und Wohnungen normal weiterlaufen.

„Wir tauschen den Zylinder, nicht die Tür“, sagt Torben Park. „Für die Nutzer ändert sich am Ende nur, dass sie ihren Schlüssel nicht mehr brauchen.“ Auch elektronische Schließanlagen gelten deshalb nicht mehr als Lösung für Neubauten mit großem Budget, sondern lassen sich im Bestand einsetzen, ohne dass ein Gewerk den Betrieb lahmlegt.

Zutritt per Smartphone: Altbau ohne Umbau modernisieren

Nach dem Tausch öffnen Nutzer die Tür mit ihrem Smartphone. Das ist nicht nur bequem, sondern auch sicherer. „Ein Schlüssel wird schnell weitergegeben, aber sein Smartphone nicht“, sagt Torben Park. Das Handy ist gesichert und immer dabei, und wenn es fehlt, fällt es sofort auf. Die Berechtigung hängt an einer Person und nicht an einem Stück Metall, das im Zweifel in falsche Hände gerät.

Alle Zutritte werden protokolliert. Fragt ein Mieter, wer am Wochenende im Keller war, oder fehlt Material im Lager, lässt sich nachvollziehen, wer wann welche Tür geöffnet hat. Wer einen Bestandsbau minimalinvasiv nachrüsten will, muss dafür also auf keine Funktion verzichten, die sonst nur aufwendige Systeme bieten.

Verantwortliche vergeben und entziehen Berechtigungen ortsunabhängig. „Wenn ein Handwerker morgens um sieben vor der Tür steht, muss der Verwalter nicht losfahren“, sagt Benedikt Schulz. „Er schaltet die Tür am Handy frei, und nach dem Termin läuft die Berechtigung von selbst wieder aus.“ Das gilt für den Hausmeister, die Verwaltung und den Betreiber im selben Maß.

Bestandsbau minimalinvasiv nachrüsten und dabei kein Kapital binden

Wer im Bestand modernisiert, will selten eine große Investition vorstrecken. Bei keyrent gibt es deshalb ein Mietmodell statt Kauf. Es entsteht keine Kapitalbindung, und die Anlage lässt sich an das Objekt anpassen. Kommen Türen dazu, wird erweitert, entfallen Flächen, wird reduziert. So bleibt das schonende Nachrüsten von Bestandsgebäuden auch finanziell überschaubar.

„Viele Eigentümer scheuen den Umstieg, weil sie eine hohe Summe auf einmal zahlen müssten“, sagt Benedikt Schulz. „Beim Mieten zahlen sie, was sie nutzen, und können die Anlage später anpassen, wenn sich am Objekt etwas ändert.“

Damit das Nachrüsten im Bestand reibungslos klappt, sollten Türen und Nutzungsgruppen vorab sauber erfasst werden. Bei Planung und Einbau können Fachbetriebe wie ProVision Infra GmbH unterstützen.

Wie der Umstieg im laufenden Betrieb abläuft: Bestandsgebäude schonend nachrüsten

In der Praxis beginnt das Nachrüsten mit einer Bestandsaufnahme: Welche Türen sollen digital werden, welche Nutzergruppen gibt es, wer braucht wann Zutritt? Danach werden die Zylinder tauschbereit vorbereitet. Beim Einbau vor Ort ist kein Stromanschluss nötig, es bleiben keine Schlitze in der Wand, und es fällt kaum Schutt an. Ein Objekt lässt sich so Tür für Tür umstellen, ohne dass jemand ausziehen oder Bereiche sperren muss.

Die Berechtigungen richten Verantwortliche danach digital ein. Die alten Schlüssel werden überflüssig, und eine Schlüsselrückgabe entfällt bei künftigen Wechseln. Wer seinen Bestandsbau minimalinvasiv nachrüsten möchte, bekommt so ein System, das im Alltag Arbeit abnimmt: keine Übergabetermine, keine Nachschlüssel, keine Baustelle.

Ohne Schlüssel zum Erfolg - keyrent! Jetzt teilen via: